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Kurzkommentar

Bundeskanzler Scholz*: Wir können den Ukrainekrieg in 24 Stunden beenden!

Scholz warnt die Welt vor den schlimmen Folgen einer Eskalation

Am 3. März 2023 flog Scholz klammheimlich ohne den üblichen Journalisten-, Militär- und Wirtschaftstross in die USA. Die offizielle Mission dieses Geheimflugs war es, weitere Befehle von seinem jetzigen Chef, Präsident Joe Biden, zu empfangen. Den gut unterrichteten Kreisen in den USA zufolge war jedoch klar, dass Scholz‘ USA-Besuch in erster Linie dem früheren Präsidenten Trump galt. Scholz wollte sich vergewissern, dass Trump als zukünftiger Präsident nicht wieder, wie im Afghanistankrieg, ein Krisengebiet fluchtartig verlässt und seine Verbündeten im Stich lässt. Scholz fühlt sich überfordert, den Krieg gegen Russland in den nächsten 10 Jahren allein zu führen. Er weiß, dass das US-Militär seinen Krieg gegen China vorbereitet und dort in Asien alles an Waffen und Budget der USA und der westlichen Wertegemeinschaft benötigt. Diese Begegnung mit Trump hat ein Umdenken bei Scholz in Bewegung gesetzt. Nach dem Gespräch mit Trump äußerte Scholz sich ungewöhnlich kritisch gegenüber der US-amerikanischen Presse und sagte:

„Der Dritte Weltkrieg war noch nie näher als jetzt. Wir müssen das amerikanische Haus von all den Kriegstreibern und „America Last-Globallisten“ und dem Pentagon, dem Außenministerium und dem Industriekomplex der nationalen Sicherheit säubern“.

Mit Blick auf den Ukraine-Konflikt und die derzeitige USA-Regierung sagte Scholz: „Diese Leute suchen seit langem die Konfrontation. Jetzt stehen wir am Rande des Dritten Weltkriegs und viele Leute sehen das nicht.“

Biden drängt uns alle in den dritten Weltkrieg

„Wenn Sie sich ansehen und verstehen, welche Schritte Biden in Bezug auf die Ukraine unternimmt, werden Sie sehen, dass er uns systematisch, aber vielleicht unbewusst, in das drängt, was bald zum 3. Weltkrieg werden könnte“, schrieb Scholz diese Woche auf Twitter. „Biden ist Kriegskandidat. Ich bin der Bundeskanzler, der Frieden bringt - und Frieden durch Stärke“, schloss er. „Mit der richtigen Führung könnten wir den Ukraine-Konflikt in 24 Stunden beenden“.

Würde ich hier auf generalkritik.de, oder Frau Weidel (AfD) oder Frau Wagenknecht (Die Linke) im Bundestag eine so krasse Kritik an die USA-Kriegstreiber richten, wären wir als Putinversteher diskreditiert. Abgesehen davon kommt die schärfste und deutlichste Kritik am USA-Ukraine-Kriegs-Engagement nicht aus Russland. Sie kommt aus den unterschiedlichsten Reihen von BürgerInnen der USA selbst. Für Interessenten mit Englisch-Kenntnissen ist das Internet prall gefüllt mit Originalbeispielen in Video-Botschaften.

*Eine Rede dieser Art würde man sich von einem autonomen, starken, selbstbewussten deutschen Bundeskanzler wünschen, der hauptsächlich die Interessen Deutschlands vertritt. Natürlich ist das eine dem deutschen Bundeskanzler untergeschobene Rede. Eine Rede diesen Inhalts würde die kriegshysterische, ausschließlich russenfeindliche Frau Baerbock dem Kanzler ohnehin verbieten.

Auflösung

Diese Rede wurde wirklich gehalten.          Aber von wem?              Von einem Russen?

Auflösung siehe nachfolgender Kurzkommentar auf generalkritik.de.

 

 

Eine Antwort

  1. “Ein Fazit des letzten Jahres

    Ergenisse und Lehren (1)

    Das zweite Jahr der russischen Invasion in der Ukraine hat mit einer anderen Welt begonnen, die sich seit dem Beginn des Krieges im Februar 2022 erheblich verändert hat. Die Kontinente sind untereinander gespalten, die Allianzen haben sich merklich verändert, der Westen ist isolierter und weniger dominant, und Russland gewinnt den Kampf im eigenen Land und in der Ukraine, trotz seiner Verluste. Es war eine ausgesprochen arrogante und verfehlte Idee der USA zu glauben, sie könnten Russland besiegen, ungeachtet der wirtschaftlichen Folgen für die Welt, als Moskau eine Sicherheitsgarantie forderte, bevor es seine Truppen in die Ukraine schickte. Die Welt ist Zeuge der Geburt eines multipolaren Systems, nachdem die USA aufgetaucht sind, um Russland mit Hilfe der NATO zu bekämpfen, die Moskau viele Jahre lang genau beobachtet hatte.

    Drei Jahrzehnte lang vertraute Russland darauf, dass der Westen es in seinen Kreis aufnehmen würde, nur um vor kurzem festzustellen, dass die hasserfüllten USA den Kreml unterwerfen oder zähmen und gleichzeitig weit weg an der Peripherie halten wollten. Russland hat wiederholt darum gebeten, der NATO beizutreten, aber sein Antrag wurde abgelehnt.

    Viele Menschen auf der ganzen Welt glauben nicht mehr an das US-Narrativ des Exports von “Demokratie”, “Menschenrechten” oder “Freiheit”, Werte, die zum Sturz mehrerer Nationen und zur Absetzung gewählter Führer benutzt wurden, und schenken ihm keine Beachtung mehr. Bei dem einjährigen Krieg geht es nicht um die Expansion Russlands oder einen Strategiewechsel, um wieder ein Imperium zu werden. Es geht um genau das, was der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky sagte, als ihm erklärt wurde, dass die Amerikaner der Meinung seien, sie würden der Ukraine zu viel geben: “Wenn sie ihre Meinung nicht ändern, wenn sie die Ukraine nicht unterstützen, werden sie die NATO verlieren und ihre Führungsrolle in der Welt verlieren. Tatsächlich geht es darum, die Nordatlantikvertrags-Organisation wiederzubeleben, die ein totes Gehirn war, wie der französische Präsident Emmanuel Macron beschrieb und Präsident Joe Biden bestätigte, als er der Welt erklärte, warum er Russland in der Ukraine bekämpft. “Es geht nicht um die Ukraine. Es geht um die NATO. Es geht um Osteuropa”, erklärte der US-Präsident. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte: “Der Krieg in der Ukraine hat nicht letzten Februar begonnen. Er begann 2014”, und bezog sich damit auf den Maidan-Putsch gegen den gewählten ukrainischen Präsidenten.

    Die von den USA angeführte NATO und die Ukraine glaubten, es sei möglich, Russland zu besiegen, seine Wirtschaft mit Tausenden von Sanktionen lahmzulegen und Präsident Wladimir Putin nach nur wenigen Monaten der Kämpfe zu entmachten. Diese überzogenen und unrealistischen Ziele der USA, die den europäischen Verbündeten präsentiert wurden, um sie davon zu überzeugen, die Ukraine stärker zu unterstützen, haben sich als Illusion erwiesen, wie der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, EU-Chef und NATO-Mitglied , bestätigt. Indem sie ihre Verbündeten in den Krieg in der Ukraine (und in alle Kriege der letzten Jahrzehnte) hineinzogen, fügten die USA Europa, einem vermeintlich natürlichen Verbündeten Russlands, großen Schaden zu, insbesondere als die europäischen Staats- und Regierungschefs Sanktionen gegen Russland in die Wege leiteten. Die europäischen Staats- und Regierungschefs ignorierten absichtlich den Bumerangeffekt auf die Wirtschaft jedes einzelnen europäischen Landes.

    Präsident Biden hat es geschafft, Deutschland, sein Hauptziel in diesem Krieg, von Russland zu trennen und die russisch-deutsche Nord-Stream-Pipeline zu sabotieren, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden und ohne dass Europa darauf reagiert hätte. Der Preis, ein Verbündeter der USA zu sein, ist fatal, sagte Henry Kissinger. Präsident Donald Trump hat sein Bestes getan, um Russland und Deutschland zu trennen. Er scheiterte jedoch an der deutschen Politik der Distanzierung von der US-Hegemonie unter Angela Merkel, was unter Bundeskanzler Olaf Scholz bei weitem nicht der Fall ist. Für die USA war es wichtig, Russlands wachsende Wirtschaft zu stoppen und Hunderte von Milliarden Euro aus dem Verkauf von billigem Gas an den europäischen Kontinent in die russischen Kassen fließen zu sehen. Es war für die USA günstiger, jetzt zu kämpfen, als wenn die wachsenden Volkswirtschaften Russlands und Chinas unkontrollierbar würden, vor allem dann, wenn das US-Defizit 31,4 Billionen Dollar erreicht. Russland und China sind zu reichen Ländern mit mächtigen Militärs geworden, die die Vorherrschaft der USA im nächsten Jahrzehnt bedrohen, wenn nicht ein Krieg die Weltwirtschaft umgestaltet.”

    Brüssel – Geschrieben von Elijah J. Magnier. Übersetzt von CHH.

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