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Prof. Neuhaus: Die gefährlichsten Drohnen schwirren in den Köpfen derjenigen, die zum Heiligen Krieg gegen Russland aufrufen.

 

Und wieder einmal ist es ein AfD-Vertreter, der genau das ausspricht, was viele denken. Damit wird Stück für Stück das Augenmerk immer mehr auf diese spezielle Oppositionskraft gelenkt und fokussiert. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden, eine Alternative zur CDU-SPD-Monopolpolitik Deutschland.

 

………und Thomas Geisel – EU-Parlamentarier BSW-  komplettiert:

 

Thomas Geisel – BSW-
In München fliegt eine Drohne – Russland war’s. In Polen wackelt ein Zug – Putin war’s. Versteht mich nicht falsch: eine Gefährdung durch unbefugtes Eindringen in den Luftraum muss Konsequenzen haben. Aber diese sofortige, reflexartige Schuldzuweisung ohne Beweise ist reine russophobe Hysterie.
In Litauen waren es belarussische Zigarettenschmuggler, die Ballons stiegen lassen. Untersuchungen in Norwegen und auch in München und Berlin konnten nicht mal die Sichtung der Drohnen bestätigen.
Was dabei auf der Strecke bleibt? Unsere Werte. Das Rechtsstaatsprinzip. Denn während wir bei Spekulationen laut harte Konsequenzen fordern, schauen wir weg, wenn Fakten auf dem Tisch liegen: Der Verdächtige für den Nord-Stream-Terroranschlag wurde in Polen laufen gelassen.
Wir müssen aufpassen, dass wir vor lauter Feindbildpflege nicht vergessen, wofür Europa eigentlich stehen sollte: Aufklärung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Das Drohnensyndrom in den Köpfen der Kriegstreiber

Drohnensyndrom: Wenn der Himmel zur Ausrede wird

Zwar überbieten andere Themen z. Zt. die CDU/SPD-Drohnenpsychose (mein Schreibprogramm will Drogenpsychose schreiben). Aber viel besser kann man den heutigen höchst gefährlichen Politik-Irrsinn in Deutschland und der EU kaum beispielhaft dokumentieren.

Deutschland und die EU sehen mittlerweile in jeder fliegenden Mücke eine „Putin-Drohne“. Ein lautes Geräusch? Putin. Ein Wetterballon? Putin. Ein verlorener Kinder-Quadcopter aus dem Baumarkt? Natürlich Putin – wer sonst!

Die eigentliche Bedrohung schwebt aber nicht über unseren Köpfen, sondern in ihnen. Besonders betroffen sind die Köpfe mit geistigen Drohnen der antirussischen Kriegstreiberfraktion. Diese hyperventilierende Mischung aus Hysterie, NATO-Treue und medienpolitischer Selbsthypnose.

Und warum werden die echten Objekte am Himmel so selten abgeschossen? Ganz einfach: Weil man dann klären müsste, wo sie wirklich herkommen. Und diese Erkenntnis wäre für manche politische Brandstifter peinlicher als jede tatsächliche Flugroute.

Das Drohnensyndrom ist also weniger ein Sicherheitsproblem – es ist ein Symptom. Ein Symptom dafür, dass Politik und Leitmedien lieber Feindbilder pflegen, als Fakten zu prüfen.

 

 

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